FAQ - Antworten auf häufige Fragen

Als „ganzheitliche, systemische Lebensberaterin“ arbeite ich schon länger als der Begriff „Coaching“ populär wurde – seit mehr als 25 Jahren. Damals begann sich die systemische Herangehensweise an Beratung und Therapie zu entwickeln – ich entschied mich für „Beratung“. Seither habe ich mich kontinuierlich weitergebildet in Bereichen, wie psychologische Beratung, JobCoaching, Erwachsenenbildung, positive Psychologie und andere. Sowohl durch diese Aus- und Weiterbildungen sowie meine Arbeit als Coach, Kursleiterin und Dozentin verfüge ich über breites, fundiertes Know-how und Erfahrungen. Da ich Kenntnisse über verschiedenste Berufe, Berufs- und Lebensfelder habe, unterstütze ich Sie effizient, Ihre Kompetenzen zu benennen und eventuelle Entwicklungsfelder bzw. Qualifikationsbedarf aufzuzeigen. 

Meine Ausbildungen und Erfahrungen als (systemisch-lösungsorientierter) Coach helfen mir dabei, Sie in Fragen zu unterstützen, die in alle Lebensbereiche hineinreichen – vom Überwinden von Blockaden bzw. überholten Denk- und Verhaltensmustern, dem Gewinnen neuer Einsichten und Mut zu neuen Wegen bis hin zum Training von Kommunikations- und Auftrittskompetenzen.

Job- und Bewerbercoaching: Auf fundierte Erfahrungen kann ich verweisen in der Arbeit mit Berufsleuten und Kadern aller Ebenen und diverser Professionen.
Da ich solide Kenntnisse des Arbeitsmarkts habe (Deutschschweiz und Deutschland), unterstütze ich Sie, die richtige Bewerbungsstrategie zu finden, aussagefähige Bewerbungsunterlagen zu erstellen und sich auf persönliche Gespräche vorzubereiten u.a. mehr. Durch mein Netzwerk aus „Personalern“, Rekrutern und Personalvermittlern bin ich stets auf einem aktuellen Stand in Bezug auf Anforderungen an BewerberInnen.

Als Mentorin stelle ich Unterstützung suchenden Menschen all mein Wissen, Können und meine Erfahrungen zur Verfügung.

Im Coaching wird mit Menschen zusammengearbeitet, die über ihre Lebenssituation nachdenken und diese verändern wollen zu mehr Lebensfreude, Erfolg in beruflichen und privaten Bereichen und vieles mehr. Hier sind die Übergänge also fliessend.

„Die Therapie bezeichnet in der Medizin und der Psychotherapie Maßnahmen zum Behandeln von Krankheiten und Verletzungen aufgrund einer zuvor erlangten Diagnose. Ziel ist die Ermöglichung oder Beschleunigung einer Heilung, die Beseitigung oder Linderung der Symptome, bzw. die Wiederherstellung der körperlichen und psychischen Funktion.“ (Quelle: Wikipedia, gekürzt)

Betrachtet man den Begriff Therapie jedoch als „Maßnahme gegen unerwünschte Zustände / Behandlung bei einer körperlichen oder psychischen Krankheit“ (Duden) kann man die von mir praktizierte Art Coaching als „lösungsorientierte Kurzzeit-Therapie mit systemischem Fundament“ bezeichnen.

In einigen Bereichen sind die Grenzen zwischen Coaching und Therapie fliessend. Coaching setzt in der Gegenwart an und ist zukunftsorientiert. Im Coaching wird eine vergangene Situation ausschliesslich (oft nur kurz und sehr gezielt) zu dem Zweck beleuchtet, um eine Lösung zu entwickeln. Der entscheidende Unterschied ist also oft, dass wir als Coach fragen: „Was kann ich tun/verändern, um mich künftig besser zu fühlen und meine Ziele zu erreichen? Hilfreich kann es sein, neues Verhalten zu trainieren, bis es verinnerlicht ist. Im systemischen Coaching wird davon ausgegangen, dass oft schon ein Impuls genügt, um im gesamten System Bewegung/Veränderung in Gang zu setzen.
Ausserdem setzt Coaching für gewöhnlich an, bevor eine Psychotherapie erforderlich ist, also bevor ein Mensch so weit aus dem Gleichgewicht geraten ist, dass er von speziell ausgebildeten Psychotherapeuten oder Psychiatern behandelt werden sollte.
Psychotherapie ist ein Angebot vor allem an Menschen, die anhaltend und tiefgehend psychisch erkrankt sind und speziell ausgebildete Fach-Ansprechpartner brauchen. 

Im klassischen Sinne arbeitet Psychotherapie oft mit der Vergangenheit eines Menschen, betreibt also Ursachenforschung. Es gibt längst aber auch andere, sehr effektive psychotherapeutische Arbeitsweisen, die darauf ausgerichtet sind, neue Denk- und Verhaltensweisen zu finden und zu trainieren, z.B. lösungsorientierte und systemische Psychotherapie, kognitive Verhaltenstherapie u.a.

Was ist der Unterschied zwischen Beratung und Coaching?

Nun, darüber könnte man lange diskutieren und auch streiten – muss man aber nicht, denn beides geht ineinander über. Vereinfacht gesagt:

Beratung: Es gibt einen Rat-Suchenden und einen Berater – der gibt einen Rat bzw. Ratschläge. Sprich: Der Klient schildert sein Problem, der Berater „präsentiert“ eine Lösung. Diese Lösung entspricht allerdings oft dem Verständnis und Weltbild des Beraters aber nicht immer dem des Klienten. So gibt es viele gute Beratungskonzepte und Ratschläge, die vom Klienten nie in die Tat umgesetzt werden, weil sie letztendlich nicht auf ihn/sie zugeschnitten waren oder als „Anordnung“ empfunden und abgelehnt werden.

Coaching: Ein lösungsorientierter, systemische arbeitender Coach (ebenso wie ein so arbeitender Therapeut) geht davon aus, dass der Klient die für sich beste Lösung bereits in sich trägt bzw. aus sich heraus entwickeln kann und dass oft gezielte Fragen oder andere Impulse fürs Ingangsetzen genügen. Der Coach unterstützt den Klienten/die Klientin bei der Entwicklung einer individuellen Lösung. Die Lösung für ein Problem, die durch ein Coaching entsteht, entspricht so dem Klienten und ist für diesen nach seinem eigenen, ganz individuellen Selbstverständnis und im ganz eigenen Tempo umsetzbar. Ausserdem setzt erfahrungsgemäss jede/r von uns lieber etwas um, was die eigene Idee war, anstatt die noch so gut gemeinten Ratschläge anderer 😉 Deshalb bevorzuge ich die Arbeitsweise des Coachings für nachhaltige Veränderungen und Lösungen.

JobCoaching bzw. Bewerbercoaching – was bringt mir das?

Sie werden sich Ihrer Kompetenzen und Potenziale ebenso wie Entwicklungsfeldern bewusst und können diese klar benennen. Sie gewinnen Klarheit über Ihre Job- bzw. Berufsziele und über Wege, diese Ziele zu erreichen. Neben Ihrem „Plan A“ gibt es zumindest einen „Plan B“. Sie erarbeiten aussagefähige, individuelle Bewerbungsunterlagen. Sie bereiten sich intensiv auf Vorstellungsgespräche vor.

Hinsichtlich der Themen, die mit Hilfe von ganzheitlichem, systemischem Coaching zu einer Lösung geführt werden können, gibt es kaum Einschränkungen. Fragen und Themen können Liebe/Partnerschaft/Familie, Gesundheit, Job, finanzielle Themen und viele weitere betreffen. Bitte vereinbaren Sie ein Vorgespräch. Gerne informiere ich Sie und unterbreite Ihnen ein individuelles Angebot.

Eine verpflichtende oder Mindestanzahl von Sitzungen gibt es nicht – Sie entscheiden selbst.
Erfahrungsgemäss lassen sich herausfordernde Themen, die meist über einen langen Zeitraum entstanden sind, oft nicht in einer Sitzung lösen.

Eine Beratungs- bzw. Coachingsitzung beansprucht ca. 60 bis 90 Minuten (online ca. 45 bis 60 Minuten).

Honorar

Privatklienten Einzelsitzung: 180 CHF/Euro je 60 Minuten. Bei Buchung und Vorauszahlung einer Beratungs- bzw. Coachingsequenz von min. 6 Sitzungen reduziert sich der Preis gegenüber der Einzelbuchung. 

Das Kennenlerngespräch 30-60 Minuten (ohne weiterführende Verpflichtungen) 80.- CHF/Euro.

Sollte es Ihnen in Ihrer aktuellen Situation nicht möglich erscheinen, dieses Honorar aufzubringen, finden wir bestimmt eine für beide Seiten machbare Lösung, wenn wir miteinander reden.

Bitte nehmen Sie über das Kontaktformular Verbindung zu mir auf und vereinbaren Sie ein Kennenlerngespräch (ohne weiterführende Verpflichtungen). Gerne unterbreite ich Ihnen ein individuelles Angebot.

Die von mir eingesetzten Methoden sind abhängig von den Anforderungen und Bedürfnissen des konkreten Menschen, vom Thema bzw. der konkreten Fragestellung und auch von der Bereitschaft, das Eine oder Andere auszuprobieren. Im Zentrum stehen immer das Zuhören, Nachfragen, Raum geben und das Klären/Erreichen des persönlichen Ziels. Geht es hinein in Themen, Blockaden aufzulösen, Denkmuster und Glaubenssätze zu verändern oder andere, z.T. tief in psychische Themen hineinreichende Fragen zu lösen, kommen weitere Methoden zum Einsatz: systemisches Coaching, BEwegendes Coaching®, The Work (nach Byron Katie), Methoden aus dem Mentaltraining u.a., falls Sie für dafür offen sind, auch spirituelle Methoden.

Im Job- und Bewerber-Coaching z.B. geht es sehr „klassisch“ zu. Als Basis hat sich die intensive Auseinandersetzung mit fachlichen, methodischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen sowie mit individuellen Präferenzen und Zielen bewährt. Und an Bewerbungsunterlagen werden nun einmal von Personalern bzw. Arbeitgebern bestimmte Anforderungen gestellt, Vorstellungsgespräche folgen meist bestimmten Abläufen und Zwecken usw. – diesen Dingen müssen wir ganz klar Rechnung tragen.

Möglichkeiten:

Coaching kann grundsätzlich in allen Fragen bzw. bei allen Themen des Lebens helfen, besonders in Veränderungs- und Krisensituationen.

  • persönliche Lebensbereiche – von Sinnsuche oder Partnerschaft bis hin zu gesundheitlichen Themen 
  • berufliche Themen – von Problemen am Arbeitsplatz oder Angst vor Arbeitslosigkeit bis hin zu beruflicher Neuorientierung
  • Im Coaching geht es darum, Lösungsmöglichkeiten zu erkennen und Befähigungen zur Problemlösung/zur Veränderung zu entwickeln.
  • BEwegendes Coaching® als ein Spezialgebiet des systemischen Coachings bietet hinsichtlich Anwendungsspektrum (besonders in Bezug auf Klientel, aber auch in Bezug auf Themen) besondere Möglichkeiten – siehe unten.

Grenzen:

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert: „Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“ In diesem Sinne ist jemand, der einen Coach in Anspruch nimmt, nicht „vollkommen gesund”, da es ihm/ihr eben nicht vollständig wohlergeht. Ganz besonders gilt dies für Menschen, die (z.T. bereits über einen längeren Zeitraum) körperlich oder geistig/psychisch beeinträchtigt und ggf. in ärztlicher bzw. (psycho-)therapeutischer Behandlung sind. 

Auch wenn letztlich der Klient die Entscheidung trifft, so gilt:

  • Nicht der Coach löst Probleme von Klienten – der Klient findet (mit Unterstützung des Mentors/Coachs) Lösungen bzw. Wege der Veränderung. Ein Coach ermutigt Klienten zu Eigenverantwortung und selbstbestimmter Lebensgestaltung.
  • Coaching (und Beratung) ersetzt nicht Diagnosen und Therapien von psychologisch, psychotherapeutisch oder psychiatrisch ausgebildeten Ärzten, Fachtherapeuten oder anderen medizinisch ausgebildeten/zugelassenen Fachleuten.
  • Ein seriös arbeitender Coach fordert dazu auf, verschiedene Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, die Befinden, Genesung/Heilung im o.g. Sinne fördern können. Ein Coach fordert also Klienten weder dazu auf, ärztliche/psychotherapeutische Behandlungen abzubrechen noch Medikamente ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt abzusetzen, Therapien abzubrechen oder ähnliches.
  • So wie der Klient das Recht hat, die Inhalte und Anzahl von Coachings zu bestimmen, so hat auch der Coach das Recht, sich für oder gegen die Zusammenarbeit mit einem Menschen in einer konkreten Situation zu entscheiden. Ganz besonders gilt das, wenn der Coach der Meinung ist, dass ein ausgebildeter Therapeut bzw. Facharzt der bessere Ansprechpartner wäre.
  • Ein Coach verhält sich seinem Klienten gegenüber loyal. Das beinhaltet auch die Schweigepflicht über Inhalte und Verlauf von Coachings.

BEwegendes Coaching®: Individuell. Potenzial- und lösungsorientiert. Effektiv.

Sie kennen „Das Pinguin-Prinzip“ von Dr. Eckart von Hirschhausen? (falls nicht: https://www.youtube.com/watch?v=sY539oAsTb0)

Besser kann man kaum beschreiben, was „Ressourcenorientierung“ bedeutet und was gutes Coaching leisten kann: Ihre Potenziale erschliessen und schnellst möglich nutzbar machen, damit Sie Ihr Leben meistern, Entscheidungen treffen und Ihr Leben selbstbestimmt und mit Freude gestalten können. Und zwar heute und nicht erst nach Monaten.

„Bewegendes Coaching®“, eine Coaching-Methodik auf dem Fundament systemischer Arbeit, ist eine Synthese ausgewählter Coaching- und Therapiemethoden zu einem neuen, effektiven Coaching-Konzept. Mit BEwegendem Coaching gelingt es, sehr schnell zum Kern eines Problems zu kommen und Veränderungen anzustossen, die sich oft sehr schnell und deutlich spürbar im Leben realisieren. Entwickelt wurde diese Methodik von Bettina Weigel, Bietigheim-Bissingen (Deutschland), bei der ich sie erlernen durfte und mich ständig weiterbilde.

Bewegendes Coaching® – eine Kurzzeittherapie, die bei der Bewältigung von problematischen Lebenssituationen, bei seelischen und körperlichen Befindlichkeitsstörungen, wie auch in Bezug auf Potenzialentfaltung und Entwicklung im Berufs- und Arbeitsumfeld eingesetzt werden kann.

Ziele: Ressourcen zielgerichtet erkennen und nutzen, um augenblicklich konstruktive Bewegung in das Leben des Ratsuchenden zu bringen. Selbstbestimmte Aktivität und Eigenverantwortung fördern. Lebensfreude gewinnen. Erfolge erleben.

BEwegendes Coaching® vereint lebensorientiert und effektiv Methoden systemischen Coachings, „Walking in your shoes®“, mit Problembewältigungsmethoden, wie „The Work“ von Byron Katie, mit medialer-intuitiver Arbeit und anderen Arbeitsweisen.

Walking in your Shoes®, ist eine in Europa noch recht neue, phänomenologische Selbsterfahrungsmethode und eine intensive Möglichkeit, sich selbst oder andere Menschen besser zu verstehen. Eine Abenteuerreise zum eigenen Leben sozusagen. Ähnlich wie beim systemischen Familienstellen, basiert diese Arbeit auf dem Einfühlen in sog. morphische Felder.

Im Gegensatz zu einer Aufstellung betrachtet man jedoch nicht das gesamte, komplexe System und seine Verbindungen, sondern nur ein einziges, aktuell interessantes Element daraus. Bei einem Walk „läuft“ man entweder selbst oder es läuft ein Stellvertreter ein ihm übergebenes Anliegen/Thema. Dabei erhält man – körperlich und intuitiv – vielfältige Informationen, die dem Finden von Lösungen dienen. Durch körperfokussierte Fragetechniken des Walk-Leiters, durch dessen genaues Beobachten und zielgerichtetes Führen werden Hintergründe des Themas für die Beteiligten erkennbar. Im Ergebnis können tiefsitzende Konflikte gelöst werden.

Was kann man „walken“?

Alles. Sich selbst, andere Menschen, fiktive Figuren und Archetypen, wir können Situationen, Entscheidungen, Blockaden, Probleme „walken“. Da es im Coaching um Selbsterkenntnis und konstruktive Veränderungen im Leben geht, um die Lösung aktueller Aufgaben oder Konflikte, möchte ich vor allem nennen: eigene Ziele, innere Konflikte, verborgenen Talente und Fähigkeiten, die eigene Berufung, aber auch Ängste oder Symptome/Krankheiten, man kann auch Säuglinge, Kleinkinder oder Tiere „walken“, die ja nicht über Sprache mit uns in Verbindung treten können. Durch das „Laufen“ solcher Themen und Aspekte lernen wir, uns selbst besser zu verstehen. Wir lernen, Verständnis für uns selbst und für andere Lebewesen und deren Verhalten zu erlangen.

Verona Gerasch